Stuttgart Scorpions Sisters gewinnen weiter souverän – 57:0 Sieg in Heidelberg

Nachdem die Stuttgart Scorpions Sister in dieser Saison bereits gegen Holzgerlingen und München souverän die Oberhand behielten, sollten auch die Heidelberg Nightmares kein Mittel finden gegen den amtierenden Meister der 2. Damenbundesliga. So lautete der Endstand am vergangenen Sonntag 57:0 für die Gäste aus der württembergischen Landeshauptstadt. Dabei waren die Coaches um Rob Smith im Vorfeld dazu gezwungen, die bisher gut funktionierende Offense umzustellen: Quarterback Aniella Marx konnte nicht mit von der Partie sein, was Lisa Sharif zu ihrem ersten Einsatz auf dieser Position über die gesamte Spielzeit verhalf. Dies gelang ihr gar so gut, dass am Ende vier Touchdowns per Pass zu Buche standen, selbstverständlich auch ein Verdienst der hervorragend aufgelegten Receiver. Und auch die Defense war eines Meisters würdig, so gelang es den Heidelbergerinnen, die an diesem Tag nur relativ wenige Spielerinnen aufbieten konnten, nur ein einziges Mal tief in die Stuttgarter Hälfte vorzudringen. Abgesehen davon war die Verteidigung der Sisters ihren Kontrahentinnen deutlich überlegen, ganz gleich ob diese es per Lauf oder per Pass versuchten, womit ein zu Null Ergebnis die logische Folge war.

Bereits früh machten die Sisters klar, wer in diesem Spiel das Geschehen bestimmen sollte, und so stand es zur Halbzeit bereits 41:0. Den Reigen eröffnete Petra Müller nach Pass von Lisa Sharif (PAT Sabine Wagner), es folgten weitere Punkte durch Bernadett Plötzner per Lauf (TPC Wagner), Christine Woiski nach Pass von Sharif (TPC Wagner), erneut Plötzner per Lauf, einen Interception Return Touchdown von Barbara Morell und abschließend nach Pass von Sharif auf Morell.

In der zweiten Halbzeit mussten beide Teams dann den hohen Temperaturen in der Kurpfalz Tribut zollen und schalteten einen Gang zurück. Den Sisters bot sich nun die Gelegenheit, auch auf die Spielerinnen zurückzugreifen, die bisher weniger Einsatzzeit bekamen als der Stamm, und den einen oder anderen neuen Spielzug auch außerhalb des Trainings auszuprobieren. Für den Endstand von 57:0 sorgten letztendlich Wagner mit einem Field Goal, wiederum Plötzner per Lauf und Morell nach Pass von Sharif über mehr als die Hälfte des Feldes (PAT Wagner).

Hochzufrieden konnten Team, Coaches und der Betreuerstab also die Reise zurück nach Stuttgart antreten, ein wenig getrübt wurde die Freude wenige Tage später jedoch durch die Nachricht, dass das für nachfolgenden Samstag vorgesehene Spiel gegen Holzgerlingen nach Absage der Gäste ersatzlos gestrichen wurde. Somit greifen die Sisters erst am 4. August wieder ins Geschehen ein, dann geht die Reise nach München, ehe am 11. August das Team aus Heidelberg auf der Waldau gastiert.