Dämpfer für Stuttgart Scorpions im Play-off Rennen – 21:47 Niederlage bei den Rhein-Neckar Bandits

Einen herben Dämpfer im Rennen um die Play-off Plätze in der GFL-Süd mussten die Stuttgart Scorpions am vergangenen Wochenende bei ihrem Gastspiel in Mannheim hinnehmen. Bei den Rhein-Neckar Bandits setzte es eine 21:47 Niederlage, was bedeutet, dass diese sich in der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung ein Stück von den Scorpions absetzen konnten. Gleichzeitig jedoch ist dies noch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen, zwar wären die Stuttgarter nach derzeitigem Stand als Fünfter nicht für die Endrunde qualifiziert, doch sind bei fünf ausstehenden Spieltagen noch genug Punkte zu erzielen.

Anders als beim Hinspiel vor einer Woche, welches an die Scorpions ging, setzen die Bandits ihren Gegner in der Defensive von Beginn an unter Druck. So agierten sie bis weit in die zweite Halbzeit hinein mit einer No Huddle Offense, gegen die die Stuttgarter Verteidigung kaum ein Mittel fand. Dazu kamen noch fünf Turnover im Angriff – drei Interceptions und zwei Fumbles – so dass die Ursachen der Niederlage schnell ausgemacht sind. Bereits nach dem ersten Quarter lagen die Hausherren mit 14:0 in Front, Danny Washington per Return nach Fumble von Martin Güney (PAT D. Derbuc) und Nikolai Henn nach Pass von Marco Ehrenfried (PAT D. Derbuc) eröffneten den Punktereigen. Anfangs des zweiten Quarters kamen die Scorpions dann auf 14:7 heran: John W. Pike, welcher wieder im Gespann mit Martin Güney auf der Quarterback-Position zum Einsatz kam, erlief den ersten Touchdown für die Gäste (PAT Weigel). Nachdem es der Defense im Anschluss gelang, die Bandits-Offense bei zwei ihrer Drives im Zaum zu halten, stellte diese kurz vor der Pause den alten 14 Punkte Abstand wieder her, Stephan Mertsching fand nach Pass von Ehrenfried in die Stuttgarter Endzone (PAT D. Derbuc) und so ging es mit 21:7 in die Halbzeit.

Im dritten Quarter machten die Mannheimer ihren Gästen dann endgültig klar, wer an diesem Tage die Punkte einfahren sollte. Zuerst sorgte Stephan Mertsching für das 29:7, ehe Nikolai Henn auf 36:7 erhöhte (jeweils nach Pass von Ehrenfried, jeweils PAT D. Derbuc). Zwar gelang Scorpions Running Back Pushaun Brown im Gegenzug nach einem sehenswerten 77 Yards Lauf das 36:14 (PAT Weigel), doch war hier bereits abzusehen, dass dies nicht mehr als Ergebniskosmetik sein sollte.
Die endgültige Bestätigung hierfür folgte dann im letzten Abschnitt, Denis Derbuc per Field Goal und Nikolai Henn nach Pass von Marco Ehrenfried (2PC Henn) erzielten das 47:14, ehe es Richard Rewitzer vorbehalten war, einen Pass von John W. Pike zum Endstand von 47:21 (PAT Weigel) in die Endzone zu befördern.