Das Flagpack der Stuttgart Scorpions ist mit einem fünften Platz in die Turnier-Saison 2019 gestartet. Beim Saar Bowl I, einem Spaß-Turnier ohne Auswirkungen auf die DFFL, gab es am Sonntag (24.3.19) für die Mannschaft der beiden Spielertrainer Jens Schmelzle (Offense) und Franz Fleckenstein (Defense) einige lehrreiche Situationen und die Erkenntnis: In diesem Team steckt eine Menge Potenzial.

Quarterback Marcus Sies gelang ein gutes Turnier-Debüt. Die Rookies Tristan Wittwer und Pascal Diemer holten sich die ersten Sacks und Pick Six ihrer Karriere. Franz Fleckenstein half den Scorpions an seinem 30. Geburtstag mit zwei Interceptions, Maximilian Haupt (28 Punkte) und Jens Schmelzle (26) waren die Scorpions-Topscorer an diesem Tag.

Nach gutem Start und einem Sieg (18:14) gegen die Gastgeber, die White Terriers Saar I aus Illingen, kam es im zweiten Gruppenspiel gegen die Trier Bieber zu einer deutlichen 8:32-Niederlage. Drei Interceptions und andere unnötige Fehler der Offense konnte die ordentlich spielende Defense gegen den späteren Turnier-Dritten nicht ausmerzen. Im letzten Gruppenspiel gegen die Badener Greifs aus Karlsruhe war ein Sieg also die Voraussetzung für die Chance auf das Halbfinale und einen Platz im oberen Turnierbracket. In einem Spiel auf Augenhöhe entschied der spätere Turniersieger die engen Situationen allerdings für sich und gewann am Ende zu deutlich 19:0. Die Gruppenphase beendeten die Scorpions auf Platz vier.

Im Duell mit dem Dritten aus Gruppe B, den Merzig Mustangs, erarbeiteten sich die Scorpions mit einem 20:18 das Spiel um Platz fünf. Die starke Defense verteidigte die knappe Führung bei noch zwei Minuten Restspielzeit. In einer Neuauflage des ersten Gruppenspiels zeigten die Scorpions dann die souveränste Leistung des Tages und besiegten die White Terriers Saar I 27:14. Ein Pick Six von Pascal Diemer war dabei früh der Wendepunkt zugunsten der Stuttgarter, die mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen im Rücken in das Heimturnier am 7. April auf der Waldau gehen.

 

Maximilian Haupt