Die Geschichte des ASC Stuttgart Scorpions

In diesem Bereich findet Ihr die wichtigsten Informationen über die mittlerweile mehr als 30-jährige Geschichte der Scorpions: Alle Auf- und Abstiege, großen Siege, enttäuschenden Niederlagen, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Klickt Euch einfach durch die Jahre und erlebt die Highlights einer der traditionsreichsten American Football- Mannschaften im Zeitraffer.

Januar:
Rund fünf Monate vor Beginn der GFL-Saison im Jubiläumsjahr – die Scorpions feierten in 2012 ihr dreißigjähriges Bestehen- ist der neue Quarterback gefunden: Tom Schneider von der Ferris State University aus Big Rapids/Michigan wird Nachfolger von Daniel Polk auf der Spielmacherposition.

Februar:
Am 05. Februar findet in Indianapolis der 46. Super Bowl statt, den die New York Giants mit 21:17 gegen die New England Patriots für sich entscheiden. An den Bildschirmen im VIP-Raum des GAZi-Stadions auf der Waldau live dabei sind auch dieses Mal wieder die Footballer und Fans der Scorpions.
Erfreuliche Nachrichten gibt es von den Junioren: Nachdem zu Beginn des Jahres 2011 noch rund 30 Spieler pro Training mit von der Partie waren, sind es ein Jahr später schon knapp 60 Spieler, auf die Head Coach Michael „Mamba“ Eichel zählen kann – nicht zuletzt Dank der Wiederbelebung des U16 (heute U17) Teams.
Erfreulich gestaltete sich auch die Teilnahme der Cheerleader bei der Landesmeisterschaft in Schwäbisch Hall: Diese konnten sich in drei Kategorien die Goldmedaille sichern, sowie mehrere Silber-und Bronzemedaillen.
Mit Defense Back John W. Pike von der North Dakota State University gelingt den Verantwortlichen die Verpflichtung eines weiteres US-Spielers, der sich schon schnell als Glücksgriff entpuppen sollte.

März:
Unter dem Motto „To the Top“ veranstalten die Junioren der Scorpions, der Augsburg Raptors und Landsberg X-Press ein gemeinsames Trainingslager auf der Waldau. Rund 75 Spieler und 13 Coaches kommen auf Initiative von Michael Eichel und Ex-Skorpion Frank Roser zusammen, um sich bestmöglich auf die anstehende Spielzeit vorzubereiten.
Mit einer Vizemeisterschaft, einem fünften, zwei sechsten und einem siebten Platz kehren die Cheerleader von den 22. Deutschen Meisterschaften in Bremen zurück.
Mit Matthias Mecherlein wird der Head Coach der GFL-Mannschaft aus dem Vorjahr weiterverpflichtet, der somit in seine vierte Saison im Seniorenbereich geht. Dieser darf sich über eine Vergrößerung der medizinischen Abteilung für seine Mannen freuen, denn mit Anke Neudörffer, Michael Matthies, Ben Burgess, Johanna Feld, Dr. Helmut Ebensberger, Dr. I. Vassilev und Dr. D.A. Jontschew kümmern sich zukünftig gleich sieben Personen um das körperliche Befinden der Men in Red.
Als weitere Linebacker neben den bewährten Kräften Jasson Scott und Hans Stecher werden Ramon A. Hernandez von den Holzgerlingen Twister und Thomas Frach aus der eigenen Jugend verpflichtet.

April:
Mit 9.0 Projektmanagement, Schwaben Bräu, L & S Industrieservice und Doc A Sports geben bewährte Partner der Scorpions ihre Zusage für ein weiteres Jahr, denen später unter anderem 3Steps2Web, Flying Dutchman, DORMERO Hotel Stuttgart, die Deutsche BKK und die Volkbank Stuttgart folgen werden.
Matthias Scheuring von den Albershausen Crusaders und Benjamin Weiß von den Pforzheim Panthers werden als weitere Wide Receiver/Tight Ends neben Fabian Weigel, Lasse Ahlgrimm, Richard Rewitzer, Lukas Dembek, Sascha Wurster und Michael Dierberger verpflichtet.
Als letzter US-Import wird Defense Tackle Kevin Phanor von den Maine Black Bears unter Vertrag genommen, somit besteht die Defense Line neben Phanor aus Daniel Mirus, Alexander Becker, Daniel Luikart, Vasilios Ntonas, Simonas Litvinas, Alexander Peer und Benjamin Held.
Neu auf der Running Back Position sind Thomas Metzger aus Holzgerlingen und Torry Burns. Als weitere Ballträger stehen Patrick Geiger, Raphael Schneider und Dominic Boob zur Verfügung.
Einen 26:14 Sieg in Rothenburg feiern die Junioren zum Auftakt der GFL-Juniors Saison. Mit von der Partie sind unter anderem Martin Güney, Jan Eisenbraun, Jakob Johnson, Georg Klenk, Lukas Hitzker und Konstantin Katz. Auch das erste Heimspiel wenige Tage später wird gewonnen: 15:07 lautete das Ergebnis gegen die Nachbarn aus Holzgerlingen.
Gegen deren Senioren bestreiten die Senioren der Scorpions bald danach ihr erstes Testspiel des Jahres, welches mit 51:00 gewonnen wird.
Ebenfalls im April findet das dritte Duell Stuttgart gegen Holzgerlingen innerhalb kurzer Zeit statt: Die Scorpions Sister gewinnen ihren Auftakt in die Saison der 2. Damenbundesliga bei den Twister mit 66:00.
Mit den Mitgliedern Nummer 400 und 401 wird ein Meilenstein bei den Mitgliederzahlen erreicht.

Mai:
Neben John W. Pike komplettieren Marcel Rau, Nico Göhner, Florian Hansen, Kiriakos Anastassiadis, Klaus Stadelmaier, Gabriel Kalus, Alexander Abou-Taha und Emrah Güyüldar das Backfield der Scorpions-Defense.
Die Quarterbacks des Jahres 2012 sind Tom Schneider, Steffen Haenelt und Günther „Doc“ Michel, während die Offense Line aus Fikret Gülbahar, Michael Messner, Sofian Dohouch, Nils Bilinski, Sebastian Bluthard, Joachim Steinhäuser und Dominik Lammel besteht.
Bei den Junioren legt Offense Coordinator Markus Kopka sein Amt nieder, kurz darauf folgt die erste Niederlage der Saison gegen Mannheim.
Fast schon legendär gestaltet sich der Saisonstart in die GFL am 12. Mai: Im „Deutsche BKK GFL-Opener: Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns“ siegen die Gastgeber vor über 1.200 begeisterten Zuschauern sensationell mit 10:06 und fügen dem amtierenden Deutschen Meister die erste Niederlage nach über einem Jahr zu. Die Entscheidung zu Gunsten der Scorpions fällt dabei erst 15 Sekunden vor Schluss per Touchdown von Richard Rewitzer nach Pass von Tom Schneider.
Weniger erfolgreich gestaltet sich das erste Auswärtsspiel eine Woche später: In Marburg unterliegen die Skorpione mit 28:36, ehe wenig später ein 10:10 Unentschieden bei den Saarland Hurricanes folgt.

Juni:
Ein 34:21 beim Aufsteiger aus Mannheim bedeutet den zweiten Saisonsieg für das GFL-Team. Auch die Partie beim zweiten Aufsteiger, den Franken Knights, kann gewonnen werden, was den Scorpions die Tabellenführung in der GFL-Süd einbringt.
Die Damen feiern in Heidelberg einen 44:00 Sieg und schließen die Vorrunde mit vier Siegen bei keiner Niederlage und 191:00 Punkten ab.
In der GFL bringen die Mannen von Matthias Mecherlein das Kunststück fertig, ein zweites Mal innerhalb weniger Wochen unentschieden zu spielen: Die Heimpartie gegen die Munich Cowboys endet 34:34.
Nach einer 06:24-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Bandits verpassen die Junioren die Qualifikation für die Play-offs.
Das letzte Spiel vor der dreiwöchigen Sommerpause in der GFL gegen Rothenburg gewinnen die Gastgeber auf der Waldau mit 49:13, womit sie als Zweiter hinter Schwäbisch Hall in die Pause gehen. Mitte des vierten Quarters muss die Partie wegen eines Gewitters für rund eine Stunde unterbrochen werden.

Juli:
Die Sisters gewinnen ihr Halbfinale gegen die Lady Lions aus Braunschweig mit 66:00 und ziehen so in das Finale um den Meistertitel der 2. Damenbundesliga ein.
Misslungen ist der Start in die zweite Saisonhälfte der GFL: Bei den Wiesbaden Phantoms setzt es eine 15:21-Niederlage.
Unruhe kommt abseits des Spielfeldes auf, weil auf Grund eines Versäumnisses bezüglich ihrer Aufenthaltserlaubnis Tom Schneider und John W. Pike Deutschland temporär verlassen müssen, doch schon wenig später sind alle Formalitäten geregelt und spätestens nach dem 13:09-Sieg gegen Marburg kehrt wieder Ruhe ein.
Die Jüngsten der Scorpions, die Flag-Kids, qualifizieren sich als Landesligameister der Leistungsliga für den German-Junior-Flag-Bowl im September in Rothenburg. Die Mannschaft der Aufbauliga beendet ihre Saison als Tabellenvierter.

August:
Das für den 04. August vorgesehene Finale der Damen gegen die Wolfenbüttel Black Widows wird (zunächst) ersatzlos gestrichen, da die Niedersachsen sich nicht in der Lage sehen, eine spielfähige Mannschaft zu stellen.
Zum Spiel gegen die Rhein-Neckar Bandits, welches diese mit 37:19 für sich entscheiden, verstärkt Markus Kopka den Trainerstab von Matthias Mecherlein und auch die Rückkehr von Defense Back Ahmad Spidle auf die Waldau kann verkündet werden. Im Anschluss folgen zwei wichtige Siege im Kampf um die Play-off Plätze in München und gegen Saarbrücken.
Gute und schlechte Nachrichten folgen Ende des Monats: Nach einer Niederlage der Franken Knights in Schwäbisch Hall haben die Scorpions die 15. Play-off-Teilnahme in Folge sicher, was sie zum alleinigen Rekordhalter macht. Dieser stand bisher bei 14 Play-off-Teilnahmen am Stück, aufgestellt von den Cologne Crocodiles. Getrübt wird die Freude darüber jedoch durch die Nachricht, dass die Cheerleader aus verbandsrechtlichen Gründen ab 2013 nicht mehr Teil der Scorpions-Familie sein werden.

September:
Den Abschluss der regulären Saison in der GFL bilden ein 50:10 gegen Wiesbaden und eine 06:27-Niederlage in Schwäbisch Hall, die später ihren Meistertitel verteidigen sollten.
Die Sisters dürfen nun doch noch ihr Finale gegen Wolfenbüttel austragen und erringen durch ein 36:00 den Meistertitel der 2. Damenbundesliga. Nach acht Jahren Aufbauarbeit markiert diese Perfect Season – nach sechs Spielen stehen sechs Siege zu Buche- den größten Erfolg für das Team um die Coaches Florian Brandmayer, Luca Ulrich und Dominik Lammel.
Nach über einem Jahr Wettkampfpause nimmt das Scorpions Flag Pack am Wiesbadener Rhein-Main-Bowl teil und belegt dort einen ordentlichen 13. Platz. Besser läuft es wenige Wochen später, als in Walldorf der fünfte Rang erkämpft wird.
Ein ernüchterndes Ende nimmt die GFL-Saison, denn im Viertelfinale bei den Kiel Baltic Hurricanes sind die Stuttgarter den Gastgebern in allen Belangen unterlegen und unterliegen mit 22:70.
Die Flag-Kids von Head Coach Gunter Braschler scheiden beim German-Junior-Flag-Bowl in Rothenburg zwar im Halbfinale gegen die heimischen Knights aus, dürfen sich nach einem Sieg gegen die Weinheim Longhorns im kleinen Finale allerdings zu den drei besten Mannschaften in Deutschland zählen.

Oktober:
Die Spielzeit der U16 beginnt mit einem Sieg gegen Tübingen und einer Niederlage gegen Holzgerlingen, und auch am zweiten Spieltag wenig später setzt es je einen Sieg und eine Niederlage. Am Ende der Vorrunde belegt das Team von Gunter Braschler Rang Zwei in seiner Gruppe und zieht so in die Finalrunde der besten vier Mannschaften ein. Dort erkämpfen sich die Junioren letztendlich den dritten Rang.

November:
Paul Schudel, zuvor unter anderem bei der University of Michigan, der Ball State University, der University of Illinois und der University of Virginia tätig, wird als neuer Offense Coordinator für die Saison 2013 verpflichtet. Später wird er nach dem Rücktritt von Matthias Mecherlein, der zunächst seine Zusage für eine weitere Saison gegeben hatte, den Posten des Head Coaches übernehmen.

Dezember:
Nachdem die Coaches der Sisters für 2013 nicht mehr zur Verfügung stehen, werden mit Markus Kühner, Mona Dilger und Michael Dierberger die Nachfolger benannt.
Zum Abschluss des Jahres wird mit Tom Schneider die Einigung über ein weiteres Jahr im Scorpions-Jersey erzielt.

Januar:
Mit zahlreichen altgedienten Spielern aus den Vorjahren wird auch für die Saison 2011 verlängert. So bleiben z.B. Daniel Mirus, Fabian Weigel und Dominik Lammel den Scorpions treu. Als Neuzugang wird der jüngere Bruder von Linebacker Oliver Metzer, Tom Metzger, aus Holzgerlingen zurückgeholt auf die Waldau. Neu im Trainerstab von Head Coach Matthias Mecherlein ist Andreas Giese von den Fellbach Warriors, der von nun an für die Defense Line zuständig ist.
Die Cheerleader der Scorpions kehren mit etlichen Medaillen von den Landesmeisterschaften in Schwäbisch Hall zurück und mit Schwaben Bräu und Pepsi geben bewährte Partner ihre Zusage für eine weitere Zusammenarbeit.

Februar:
Der Nachfolger für die Quarterbacks aus dem Vorjahr, Pat Julmiste und Jermar Jackson ist gefunden: Daniel Polk von der Campbell University führt die Offense im Jahr 2011. Weiter verpflichtet werden die Eigengewächse Hans Stecher, Nils Bilinski und Joachim Steinhäuser. Daniel Mirus erhält die Berufung in den Nationalmannschaftskader zum Länderspiel gegen Italien.
Junioren Head Coach Andreas Mecherlein benennt seinen Trainerstab für die GFL-Juniors Saison: Michael „Mamba“ Eichel, Matthias Plötzner, Raffael Schneider und Gabriel Kalus.

März:
Für die Defense wird Cornerback Lonnie Hosley jr. verpflichtet, der die Abgänge von Corry Stewart und Hassan Rashid kompensieren soll. Sein Aufenthalt in Deutschland sollte jedoch nur bis Mai dauern, denn verletzungsbedingt endet seine Saison bereits nach vier Spielen.
Im ersten Testspiel gegen den damaligen Zweitligisten Rhein-Neckar Bandits behalten die Scorpions mit 17:11 die Überhand. Noch nicht mit von der Partie sind Polk und Hosley. Beide treffen in der darauffolgenden Woche in Deutschland ein, rechtzeitig zum Trainingslager im Schwarzwald.
Die GFL-Juniors wird von 12 auf 19 Teams aufgestockt, somit trifft die U19 der Scorpions im Saisonverlauf auf Weinheim, Mannheim, Schwäbisch Hall und Rothenburg. Zur Vorbereitung wird ein gemeinsames Camp mit den Landsberg X-Press und den Augsburg Raptors veranstaltet.
Auch die Coaches für die Jüngsten, die Flag-Kids, sind nun gefunden: Nils Büchner und Gunter Braschler, assistiert von Maurice Bremmerkamp und Christoph Fuchs.

April:
Das letzte Testspiel wird in Düsseldorf deutlich mit 48:24 gewonnen. Linebacker Jasson Scott, unbestritten das Herz und die Seele der Defense, gibt seine Zusage für ein weiteres Jahr.
Ein wenig kurios gestaltet sich der Auftakt in die GFL-Saison: Hier reicht es gegen den Aufsteiger aus Wiesbaden, die Phantoms, nur zu einem – im Football sehr seltenen – Unentschieden. 17:17 lautet das Endergebnis vor 930 Zuschauern im GAZI-Stadion auf der Waldau.

Mai:
Im zweiten Heimspiel gelingt der erste Sieg; 30:14 gegen den zweiten Aufsteiger in die GFL-Süd, die Saarland Hurricanes. Ende Mai, unmittelbar nach dem Sieg beim Tabellenschlußlicht in Plattling, wird der Nachfolger für Lonnie Hosley jr. präsentiert: Wesley Pittman, zuvor bei der East Carolina University aktiv und alter High School Kamerad von Daniel Polk, verstärkt die Defense.
Die Junioren gewinnen das Spitzenspiel gegen die Unicorns aus Schwäbisch Hall. Leistungsträger sind Spieler wie Martin Güney, Florian Hansen, Maximilian Merwarth, Jan Eisenbraun, Thomas Frach, Georg Klenk und Jakob Johnson. Allesamt Namen, die später auch in der GFL oder gar an Colleges in den USA auftauchen werden.

Juni:
Das Spitzenspiel um Rang zwei in der GFL-Süd geht mit 39:30 an die Marburg Mercenaries, angeführt von Quarterback-Legende Joachim Ulrich. Noch eindeutiger gestaltet sich die Niederlage gegen die besonders offensiv überragenden Unicorns aus Schwäbisch Hall vor 1.100 Zuschauern auf der Waldau: 24:60 lautet das Endergebnis aus Sicht der Scorpions. Ebenfalls im Juni bekanntgegeben wird die Trennung von Defense Coordinator Roldan Leyba, nachdem die Verteidigung im bisherigen Saisonverlauf große Schwächen offenbart hat.
Die Junioren verpassen als dritter der Südgruppe die Play-offs (Deutscher Juniorenmeister werden später die Cologne Falcons nach Sieg gegen die Düsseldorf Panther). Die folgenden Juniorenspieler rücken ab sofort in den GFL-Kader auf: Sebastian Bluthard, Florian Hansen, Florian Jenner, Maximilian Merwarth, Nico Storz, Thomas Frach, Maximilian Hansen, Youssef Islam Idkhafif, Daniel Luikart, Daniel Podjavorsek und Dario Domingo Schupp.

Juli:
Jasson Scott vertritt die Scorpions bei der WM in Österreich als Teil der deutschen Nationalmannschaft. Diese erreicht den 5. Rang, Weltmeister werden wenig überraschend die USA.
Historisches gelingt in der GFL: Die Braunschweig Lions sind Interconference-Gegner der Men in Red und werden bei ihrem Gastspiel in Stuttgart mit 24:00 geschlagen, ein Unterfangen, dass den Scorpions bisher in etlichen Duellen verwehrt blieb. Die Punkte für den Sieg erzielen Sascha Wurster, Patrick Geiger und Lasse Ahlgrimm.
Den Scorpions Sisters gelingt in ihrem vierten Saisonspiel gegen den Favoriten aus Dresden der erste Sieg. Etliche Junioren erhalten die Einladung zu einem Sichtungscamp der Landesauswahl: Thomas Frach, Georg Klenk, Daniel Luikart, Niko Storz, Nico Weschler, Jakob Weinmann, Benhur Ayra, Sebastian Bluthard, Jan Eisenbraun, Martin Güney, Florian Hansen, Maximilian Merwarth und Malte-Christian Neumann.
Die U16 als Bindeglied zwischen den U19-Junioren und den Flag-Kids wird ins Leben gerufen und Michael Eichel übernimmt den Head Coach Posten von Andreas Mecherlein.

August:
Auch das Derby in Schwäbisch Hall geht an die Hohenloher. Dieses Mal fällt die Niederlage mit 35:54 allerdings weniger empfindlich aus als noch im Hinspiel. Nach dem Rückzug der Plattling Black Hawks endet die Vorrunde mit einem Heimspiel weniger für die Scorpions. Sie schließen als Dritter im Süden mit einer Bilanz von sieben Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen hinter Schwäbisch Hall und Marburg ab. Gegen diese Teams setzte es auch jeweils zwei Niederlagen, ebenso eine beim Gastspiel in Braunschweig. Hinter den Skorpionen landen München, Wiesbaden, Saarbrücken und Plattling. Im Norden schließt Kiel die Runde als Erster ab vor Mönchengladbach, Düsseldorf, Berlin Adler, Dresden, Braunschweig und Essen.
Die Sisters beenden ihre vierte Saison in der 2. Damenbundesliga mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Der Trainerstab besteht aus Florian Brandmayer, Dominik Lammel, Luca Ulrich und Sebastian Ayernschmalz.
Der Coaching Staff für die neu gebildete U16 ist nun auch gefunden: Michael Eichel, Nils Büchner, Johnny Chadwick, Marco Metzler und Sven Reutter.

September:
Die 14. Play-off Teilnahme in Folge findet ein abruptes Ende in einem 17:43 beim Aufsteiger Mönchengladbach Mavericks. Dies markiert den Abschluss einer insgesamt durchwachsenen GFL-Saison, Licht und Schatten wechselten sich laufend ab und von der Überlegenheit früherer Tage war nicht viel geblieben.
Die Flag-Kids sichern sich den Meistertitel in der Junior-Flag-Aufbauliga-Baden-Württemberg und bei den Damen laufen Julia Kadauke und Manuela Scott im deutschen Nationaltrikot gegen Finnland auf.

Oktober:
Für die Juniorenauswahl des Landes laufen Florian Hansen, Maximilian Merwarth, Jakob Johnson, Thomas Frach und Georg Klenk beim Dreiländerturnier in Wiesbaden auf. Die U16 gewinnt ihr erstes Spiel überhaupt gegen Tübingen mit 18:07 und schließt ihre Premierensaison mit vier Siegen und zwei Niederlagen ab. Gunter Braschler übernimmt nach dem Rückzug von Nils Büchner die Flag-Kids als alleiniger Head Coach, als Teammanager steht Christoph Fuchs ihm zur Seite

November/Dezember:
Der Trainerstab der U19-Junioren erfährt einige Veränderungen: Marco Metzler übernimmt zum Beginn der Hallensaison die Defense Backs, Fikret Gülbahar die Offense Line und mit Joachim Hölker als Defense Coordinator und Markus Kopka als Offense Coordinator kehren zwei altbekannte Gesichter auf die Waldau zurück. Manuela Scott, Isabelle Schütz und Lars Schlemmer vertreten die Scorpions bei der WM der Cheerleader in Hongkong.

Für das GFL-Team der Scorpions begann das Jahr 2010 mit einer freudigen Nachricht, denn für die bevorstehende Europameisterschaft im eigenen Land erhielten acht Skorpione die Berufung in den erweiterten Kader (N. Bilinski, S. Gavanda, D. Mirus, A. Musch, M. Rendsburg, J. Scott, P. Scott und J. Steinhäuser). Auch wenn es nicht für alle acht in das finale Aufgebot reichte, dennoch eine hohe Auszeichnung für die Spieler und den Verein.
Rechtzeitig vor Beginn der GFL-Spielzeit traf schließlich der neue Quarterback und Nachfolger von Ira Vandever, Pat Julmiste, in Stuttgart ein, desweiteren gab es auch einen Rückkehrer aus Übersee zu begrüßen: Receiver William A. Harris kehrte für eine zweite Saison im roten Jersey nach Deutschland zurück. Und auch die Vorbereitung ließ sich sehr gut an, gegen die Zweitligisten Holzgerlingen und Langenfeld konnten die Mannen von Matthias Mecherlein, der in seine zweite Saison als Head Coach ging, deutliche Siege einfahren.
Weniger gut verlief dann allerdings der Auftakt in die GFL-Saison, in Schwäbisch Hall setzte es eine deutliche 6:45 Niederlage. Zu allem Überfluss verletzte sich Quarterback Julmiste in diesem Spiel und musste vorzeitig das Feld verlassen. Zwar stand er in den beiden folgenden Spielen gegen Weinheim und München wieder zur Verfügung, kam jedoch nicht mehr wirklich auf die Beine, was auch dem Umstand geschuldet war, dass ihn das Heimweh, vor allem nach seiner Familie, plagte, so dass er die Vereinsführung um Auflösung seines Vertrags bat und in die USA zurück kehrte.
Da zwischen dem Auftaktspiel bei den Unicorns und dem folgenden Spiel gegen Weinheim drei Wochen Pause lagen, vereinbarten die Scorpions für diese freie Zeit ein Testspiel. Und dieses Mal ging es nicht gegen einen Zweitligisten, sondern gegen das Team des Hanover College aus Indiana. „Schuld“ an dieser ungewöhnlichen Konstellation war kein geringerer als Tom Ross, ehemaliger Coach der Scorpions, zu diesem Zeitpunkt im Coaching Staff des Colleges tätig und bis heute hoch geschätzt auf der Waldau. Zwar hatten die Men in Red beim 13:44 vor rund 1.000 Zuschauern nicht den Hauch einer Chance, doch war es dennoch ein Wiedersehen, das schöner nicht hätte ausfallen können.
Einem der Spieler aus Hanover gefiel es in Stuttgart dann so gut, dass er wenige Wochen später wieder kam und bis zum Ende der Saison blieb: Corry Stewart, von dato an als Cornerback für die Scorpions im Einsatz.
So unbefriedigend der Auftakt in die Saison gewesen war, so unbefriedigend verlief sie auch im Anschluss. Einem deutlichen Sieg gegen Weinheim folgten Niederlagen in München, gegen Schwäbisch Hall und in Plattling. Es folgte ein kurzes Hoch, mit Siegen gegen München, erneut Weinheim und Plattling, doch danach war es wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Je zwei Niederlagen gegen Marburg und gegen Dresden – die Monarchs waren der Interconference-Gegner in dieser Saison – standen zu Buche, so dass die Scorpions die Vorrunde als Viertplatzierter der GFL-Süd beendeten (hinter Marburg, Schwäbisch Hall und Plattling), ehe im Viertelfinale das Aus gegen den späteren Deutschen Meister, die Kiel Baltic Hurricanes, folgte.
Obgleich seiner Rahmenbedingungen unvergessen ist besonders das Heimspiel gegen Dresden, welches nicht wie gewohnt im GAZI-Stadion auf der Waldau stattfand, sondern im Esslinger Georgi-Stadion ausgetragen werden musste.
In Erinnerung blieb aus dieser Saison gewiss auch der Auftritt des Nachfolgers von Pat Julmiste auf der Quarterback-Position, Jermar Jackson. Bleibenden Eindruck hinterließ er in erster Linie dank seiner spektakulären Spielweise, denn so gut er den Ball warf, so gern trug er ihn auch selbst über das Feld. So standen für ihn am Ende der Saison fast so viele Läufe (157), wie Passversuche (177) zu Buche.
Auch markiert die Saison 2010 die letzte, in der Urgestein Andreas Schöller, seit der Vereinsgründung 1982 mit an Bord, für die Scorpions auflief- ein schöner, wie ebenso trauriger Umstand zugleich.

Die Junioren der Scorpions verpassten in diesem Jahr leider den Einzug in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft, hinter Schwäbisch Hall und Rothenburg reichte es nur für Platz 3 in der GFL-Juniors Gruppe Süd. Ein kleines Erfolgserlebnis gab es allerdings nach der Saison zu feiern, so konnte Rückkehrer Michael „Mamba“ Eichel für die Saison 2011 als Ergänzung des Trainerstabs um Andreas Mecherlein gewonnen werden.
Die Jüngsten im Verein, die Flaggies, konnten ihre Saison in der Flag-Liga Baden-Württemberg als 5. von acht Mannschaften abschließen, eine Platzierung, mit der Head Coach Nils Büchner durchaus zufrieden war.

Das Damenteam der Scorpions, die Sisters, trat auch in 2010 wieder in der 2. Damen-Bundesliga an und bekam die Mannschaften aus Mainz, Bochum und Neuss als Gegner serviert. Während gegen Mainz und Bochum Hin-und Rückspiel jeweils verloren wurden, konnte das Team aus Neuss zwei Mal besiegt werden, so dass die Damen von Head Coach Florian Brandmayer die Saison auf Platz 3 abschlossen.

Die Red Poison Cheerleader vertraten die Scorpions bei den Landesmeisterschaften in Schwäbisch Hall, und kehrten mit einem vierten Platz in der Kategorie „Senior Cheer“ und gar einem Meistertitel in der Kategorie „Senior Allgirl Groupstunt“ zurück in die Landeshauptstadt.

Sehr aktiv war in diesem Jahr das Senior-Flag-Team, bekannt als Flag-Pack. Im Frühjahr standen die zwei Hallenturniere in Rothenburg und Walldorf auf dem Programm. Während in Rothenburg ein hervorragender 3. Platz erzielt werden konnte, reichte es bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Walldorf – wo das Flag-Pack als Vertreter Baden Württembergs ins Rennen ging – nur zu einem unbefriedigenden 7. Platz. Schon kurze Zeit später folgte in Augsburg das erste Outdoor-Turnier des Jahres, wo das Team lange um den Turniersieg mitspielte, sich am Ende aber mit Platz 3 begnügen musste. Im Mai führte der Weg dann nach Euskirchen, wo im Jahre 2007 der bisher einzige Turniersieg in der Geschichte der Truppe erzielt werden konnte. Leider konnte der Erfolg nicht wiederholt werden, statt dem Platz auf dem Siegertreppchen gab es dieses Mal nur Platz 6. Im Juli standen gleich zwei Spieltage auf dem Programm: Beim Heiner-Bowl in Darmstadt rangierte das Flag-Pack auf Platz 4, ehe bei der Flag-Runde Süd – ein Versuch, geregelten Ligenbetrieb im Süden zu etablieren – in Erding der 2. Platz belegt wurde. Im Herbst folgten der Rhein-Main-Bowl in Wiesbaden, hier stand Platz 12 zu Buche, und die Deutschen Outdoormeisterschaften im Vorfeld des German Bowls in Frankfurt, Platz 13. Der Höhepunkt sollte allerdings zum Ende der Saison hin folgen, als sich das Team auf lange Reise begab um am Hallowien-Bowl in Wien anzutreten. Dort traf die Delegation aus Stuttgart auf so „exotische“ Gegner wie die österreichische Damennationalmannschaft, die Zagreb Capitals, die Mödling Hawks und die Vienna Vikings. Und nach großartiger Leistung konnte ein guter 5. Platz belegt werden.

Auch abseits des Feldes herrschte geschäftiges Treiben bei den Scorpions: Markus Würtele rückte im Frühjahr, nach dem Rücktritt von Bernd Metzler als stellvertretender Vorsitzender, in den Vorstand um Ute Zielke auf, ehe er im Herbst Vorsitzender des neuen Vorstands wurde. Diesem gehörten neben Würtele Martina Scott, Lukas Dembek und Gerd Hansen an. Und nicht nur bei den Scorpions, auch in der GFL standen Veränderungen an, so wurde in 2010 Magdeburg als Austragungsort für den German Bowl bestimmt und die Veränderung der GFL-Struktur, mit Erweiterung von 12 auf 18 Teams, wurde in diesem Jahr beschlossen und in die Wege geleitet.

Die Saison des GFL-Teams war von einem durchwachsenen Saison-Start gekennzeichnet. Im erstmals ausgetragenen „GFL Season Opener“ gab es gleich eine 0:20-Schlappe in Braunschweig, der sich eine völlig überflüssige Niederlage in Weinheim sowie ein Zitter-Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Plattling anschlossen. Am Ende reichte es somit für Platz 3 in der GFL Süd. Im Viertelfinale kam dann das schnelle Aus bei den Baltic Hurricanes in Kiel.

Auch die Jugend der Scorpions konnte nicht an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen, sondern befand sich durch altersbedingte Abgänge in der Umbruch-Phase. Am Ende sprang Platz 3 in der Süd-Gruppe der GFLJ heraus. Positiv hervorzuheben ist, dass Running Back Timo Müller bei der erstmals ausgetragenen Junioren-WM in den USA für Deutschland antrat und dabei sogar einen Touchdown erzielen konnte.

Ebenfalls erfreulich war das Abschneiden der Scorpions-Cheerleader bei der Deutschen Meisterschaft, wo sie den 4. Platz erobern konnten. Manuela Scott wurde zudem in das Nationalteam für die WM in Bremen berufen.

Die Scorpions Sisters starteten in der neu gegründeten 2. Damen-Bundesliga und konnten dabei die ersten Erfolgserlebnisse verzeichnen.

Das Flag Pack nahm in diesem Jahr nur an zwei Turnieren mit mäßigem Erfolg teil.

Das Jahr 2008 begann mit einem Schock. Völlig unerwartet erlag der langjährige Vorstand Klaus Mecherlein einem Herzinfarkt und hinterließ große menschliche und organisatorische Lücken im gesamten Verein.

Nur wenig trösten konnten da die Auszeichnungen der Scorpions als Team des Jahres 2007 sowie von Markus Kopka als Coach des Jahres 2007 bei den AFVD Awards.

Unter dem vom Meister Braunschweig Lions gekommenen neuen Head Coach Gary Spielbuehler legte das GFL-Team einen guten Start in die Saison hin, kassierte jedoch jeweils zwei Niederlagen gegen Marburg und Braunschweig, so dass am Ende der 2. Platz in der GFL Süd stand. Das Heimspiel im Viertelfinale wurde hauchdünn mit 6:9 gegen die Berlin Adler verloren.

Ein weiterer Höhepunkt war das Länderspiel gegen Schweden im Oktober, das die deutsche Mannschaft deutlich mit 45:6 für sich entscheiden konnte. Mit dabei waren die Skorpione Patrick Geiger, Jasson Scott, Daniel Mirus, Michael Rendsburg, Joachim Steinhäuser, Tim Schäufelin, Alexander Musch, Nils Haeseler, Marc Biedenkapp sowie Gunter Braschler.

Bei der Mitgliederversammlung im November trat Kurt Paulus nicht mehr zur Wahl des Vorstands an. Seine Nachfolge als erste Vorsitzende übernahm Ute Zielke, Patrick Geiger und Bernd Metzler komplettierten den neu gewählten Vorstand.

Ebenfalls bereits Ende des Jahres stand fest, dass Matthias Mecherlein der neue Head Coach des GFL-Teams in der kommenden Saison sein würde.

Die Scorpions Juniors spielten erneut eine sehr gute Saison und erreichten wieder das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, wo sie abermals den Düsseldorf Panthern unterlagen.

Erfreulicher verlief die Baden-Württembergische Meisterschaft für die Cheerleader der Scorpions: Der Meistertitel für Red Poison sowie ein 2. Platz für Poison Xplode und der 4. Platz bei den Junior Allgirl-Wettkämpfen waren eine tolle Bilanz für die Squads aus Stuttgart.

Auch die Sisters, das Damenteam der Scorpions, konnte endlich Wettkampfatmosphäre schnuppern. In der neu gegründeten Aufbauliga ging es zum ersten Mal seit langer Zeit gegen Teams aus Salzgitter, Bochum und Köln um echte Punkte.

Das Jahr 2007 sollte nicht nur das 25-jährige Bestehen der Scorpions sehen, sondern auch zahlreiche sportliche Höhepunkte bieten.

Nach dem Rückgang von Andreas Wengertsmann nach Schwäbisch Hall wurde Tom Ross alleiniger Head Coach des Teams. Aus Hall wechselte dafür QB Ira Vandever nach Stuttgart, der in den Jahren zuvor für manchen Punktverlust der Scorpions gesorgt hatte.

Der richtige Kracher kam dann aber mit der Entscheidung des AFVD, den German Bowl XXIX nach Stuttgart zu vergeben. Der Ehrgeiz, vor eigenem Publikum im Endspiel zu stehen, trug das GFL-Team durch die gesamte Saison. Zwei Niederlagen gegen Marburg hätten diesen Traum beinahe verhindert, doch durch zwei Siege gegen die Hamburg Blue Devils konnte die zweite Südmeisterschaft nach 1998 und somit das Heimrecht in den Playoffs gesichert werden. Im Viertelfinale wurden erneut die Blue Devils besiegt, bevor es im Halbfinale zum unvergesslichen Sieg in letzter Sekunde gegen die Berlin Adler kam.

Das Endspiel vor über 6.000 Zuschauern im GAZi-Stadion ging dann trotz furiosen Beginns mit 6:27 gegen Rekordmeister Braunschweig Lions verloren.

Fünf Skorpione gehörten zum Kader der Deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Japan: DE Daniel Mirus, LB Jasson Scott, RB Patrick Geiger, DT Michael Rendsburg sowie OL Kevin Ansu Yeboah.

Auch die Scorpions Juniors legten eine Super-Saison hin und wurden ebenfalls Deutscher Vizemeister. In einem mitreißenden Spiel lagen sie gegen den Seriensieger Düsseldorf Panther zur Halbzeit sogar in Führung, mussten sich am Ende aber mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der Lohn für diesen Erfolg war die Auszeichnung von Head Coach Matthias Mecherlein als IFAF Jugendtrainer des Jahres.

Zwei Landesmeisterschaften in den Kategorien Junior Group Stunt und Senior Group Stunt sicherten sich die Cheerleader der Scorpions bei den BaWü-Wettkämpfen. Im Senior Cheer belegte Red Poison nur knapp geschlagen den zweiten Platz, die Black Scissors schlugen sich im Junior Cheer achtbar mit einem achten Platz.

An insgesamt acht Turnieren nahm das Flag Pack teil. Die Bandbreite der Platzierungen reichte dabei von einem letzten Platz beim Big Bowl in Walldorf bis zu einem ersten Platz in Euskirchen.

Die Flag Kids erreichten nach einer guten Saison das BaWü-Endrundenturnier und belegten dort den 3. Platz.

Auf der Mitgliederversammlung zu Beginn des Jahres wurde der Vorstand des Vereins erweitert: Melanie Ehrhardt (Cheerleader) und Klaus Mecherlein (Jugend) komplettierten den nun fünfköpfigen Vorstand der Scorpions.

Im GFL-Team gab es wieder eine neue Konstruktion bei den Coaches. Andreas Wengertsmann und der aus den USA zurückgekehrte Tom Ross teilten sich die Verantwortung als Co-Head Coaches, wobei Wengertsmann für die Offense und Ross für die Defense zuständig war.

Vor Beginn der Saison gab es zwei sehr schöne Auszeichnungen: Das von der Dresdner Bank, dem DOSB und dem AFVD verliehene „Grüne Band“ für hervorragende Jugendarbeit ging in diesem Jahr an die Scorpions. Und Patrick Geiger gewann den vom AFVD ins Leben gerufenen Fanpreis „Deutscher Spieler des Jahres 2005“. Dass er diese Auszeichnung zu Recht erhalten hatte, bewies er im Laufe der Saison, in der er der Topscorer der GFL wurde.

Sportlich stellten sich die Stuttgarter einer neuen Herausforderung: Zum ersten Mal nahm man an einem europäischen Wettbewerb, dem EFAF-Cup teil, und das mit einigem Erfolg: Durch zwei Siege bei den Hohenems Blue Devils in Österreich und gegen die Winterthur Warriors aus der Schweiz wurde das Viertelfinale erreicht, wo man dieses Mal allerdings gegen Hohenems den Kürzeren zog.

Die alles überstrahlende Fußball-WM 2006 hatte auch ihre Auswirkungen auf die Scorpions. Die schönste davon war sicherlich die Nominierung von Red Poison als offizielle WM-Cheerleader der Stadt Stuttgart. Die weniger schöne war die notwendige Verlegung des Heimspiels gegen Schwäbisch Hall nach Ludwigsburg. Aber immerhin konnte dort zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gegen Hall gepunktet werden, wenn es auch nur ein Unentschieden war. Weitere erfreuliche Punkte erzielte das GFL-Team beim Auswärtssieg bei den in den Vorjahren übermächtigen Marburg Mercenaries. So reichte es am Ende mal wieder zu einem Playoff-Heimspiel im Viertelfinale, das auch prompt gegen die Dresden Monarchs gewonnen wurde. Im Halbfinale in Braunschweig war dann allerdings Endstation.

Am Ende der Saison wurde Scorpions-Legende Patrick Fajfr verabschiedet, der seine Karriere beendete und dessen Jerseynummer 33 „retired“ wurde.

Bei den Scorpions Juniors zeigte sich, dass die Entscheidung zum Rückzug aus der GFLJ genau richtig gewesen war. Mit einer „almost perfect season“ ging es durch die Jugendleistungsliga Ba-Wü, und schon kurz nach Ende der Saison stand fest, dass die Jugendmannschaft im kommenden Jahr wieder in der höchsten Leistungsklasse spielen würde. Zudem wurden mit Julien Kerduff (D-Line) und Markus Würtele (O-Line) zwei Spieler des Teams mit der Jugendnationalmannschaft Vize-Europameister.

Auch die Cheerleader konnten sich trotz des WM-Stresses sportlich weiter steigern und erreichten bei den Elite Cheerleading Championships in Bottrop den 3. Platz im Senior Cheer sowie einen 4. Platz im Senior Dance.

Die Flag-Kids steigerten sich ebenfalls um einen Platz und wurden BaWü-Vizemeister.

Dass Flag-Football nicht nur etwas für die Kleinen ist, zeigte 2006 auch das neugegründete Flag Pack, das für alle sportbegeisterten offen steht und direkt an mehreren Turnieren teilnahm.

Sportlich bot das Jahr 2005 eine wahre Achterbahnfahrt für das GFL-Team. Einer der Gründe mag der schwierige Findungsprozess auf der Position des Head Coaches gewesen sein. Zu Beginn der Saison füllte Jeff Carpenter die Doppelrolle als Spielertrainer aus, die von einem kurzen Intermezzo von Tino von Eckardt unterbrochen wurde, bevor schlussendlich wieder Andreas Wengertsmann in die Verantwortung genommen wurde. Bis es soweit war, stellten drei bittere Heimniederlagen gegen München, Marburg und Schwäbisch Hall die Fans auf eine sehr harte Geduldsprobe. Bitter deshalb, weil sie entweder unglücklich und unnötig waren (16:19 gegen München) bzw. überdeutlich ausfielen (0:46 gegen Marburg und 28:50 gegen Hall).

Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, zeigte sich die Mannschaft in der Rückrunde deutlich verbessert und brannte bei zwei Spielen ein wahres Offense-Feuerwerk ab, mit dem die Fans zumindest teilweise wieder versöhnt wurden. Unvergessen bleiben wird der 83:60-Heimsieg gegen die Saarland Hurricanes, und beim 83:21 in München wurde die Heimspiel-Niederlage mehr als wett gemacht. So war plötzlich sogar wieder Platz zwei und damit ein Playoff-Heimspiel in Reichweite, doch diese Träume zerstoben 6 Sekunden vor dem Ziel, als aus einem bereits sicher scheinenden Auswärtssieg in Schwäbisch Hall eine weitere dramatische Niederlage wurde. So musste im Viertelfinale der Weg nach Hamburg angetreten werden, wo man beim 0:30 gegen die Blue Devils keine Chance hatte.

Running Back Patrick Geiger wurde 2005 mit der Nationalmannschaft Vize-Europameister und World Games-Champion.

Die Scorpions Juniors präsentierten sich mit Matthias Mecherlein als neuem Head Coach, mussten aufgrund starker Personalprobleme ebenfalls eine sportliche Talfahrt hinnehmen. In der GFLJ-Süd belegten sie nur den letzten Tabellenplatz, so dass entschieden wurde, im nächsten Jahr einen Neuaufbau in der Jugendleistungsliga zu beginnen. Erfreulich immerhin die Nominierung von Markus Würtele als Jugendnationalspieler.

Auch die B-Jugend der Scorpions, die ihre Punktspiele im Herbst absolvierte, gab Anlass zur Hoffnung. Souverän wurde die eigene Gruppe gewonnen,und erst im BaWü-Finale bei den Schwäbisch Hall Unicorns endete die Erfolgsserie.

Die Flag-Kids unter Head Coach Marc Correll starteten sehr gut in ihre Punkterunde und belegte am Ende den 3. Platz in der BaWü-Gruppe, eine leichte Verbesserung zum Vorjahr.

Red Poison, die Cheerleader der Scorpions, belegten beim Elite Cheerleading Championship in Bottrop einen sehr erfreulichen 5. Platz.

Wichtigste Begebenheit neben dem Spielfeld war der Amtsantritt von Ute Zielke als neue Schatzmeisterin der Scorpions.

Ein neues Jahr, ein neuer Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung zu Beginn des Jahres übernahmen Kurt Paulus (Vorsitzender), Martina Scott (stellvertretende Vorsitzende) und Michael Hulsman (Schatzmeister) die Aufgabe, den Verein in ein ruhigeres Fahrwasser zu geleiten. Einen deutlichen Strich durch die Rechnung machte dabei der sehr kurzfristige Rückzug der Rüsselsheim Razorbacks aus der GFL, wodurch ein Heimspiel und die damit verbundenen Einnahmen schlagartig wegfielen. Auch die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Vermarktungsagentur Walter Consulting in der laufenden Saison musste durch zusätzliche ehrenamtliche Tätigkeit ausgeglichen werden.

Insgesamt verlief die Saison in der GFL recht durchwachsen, so dass es bei fünf gestarteten Teams in der GFL Süd nur zu Platz drei reichte. Während die Marburg Mercenaries überraschend stark aufspielten und verdient Süddeutscher Meister wurden, verlor das Team von Head Coach Andreas Wengertsmann wichtige Punkte in den beiden Lokalderbys gegen Schwäbisch Hall. Zum Viertelfinale ging es daher zum späteren Deutschen Meister nach Berlin, wo den Stuttgartern mit 42:17 die Grenzen der Leistungsfähigkeit aufgezeigt wurden.
Immerhin erfreulich, dass mit den beiden Running Backs Marc Correll und Patrick Geiger sowie Center Michael Krause drei Spieler aus der Scorpions-Offense für das Länderspiel gegen Tschechien nominiert wurden, wo Geiger und Correll auch jeweils punkten konnten.

Die Scorpions-Jugend erlebte ein schweres Jahr in der Jugendbundesliga Süd, wo es vor allem gegen die übermächtigen Franken Knights deutliche Niederlagen zu verdauen gab. Zum Einzug in die Playoffs reichte es zwar dennoch, aber gegen den späteren Deutschen Meister aus Düsseldorf gab es im Viertelfinale nichts zu gewinnen.

Erfreuliche Nachrichten gab es von der neu gegründeten Damenmannschaft, die ihre ersten Freundschaftsspiele bzw. Scrimmages gegen Teams aus München und Duisburg bestritt. Während es gegen die Bundesliga-erfahrenen Munich Cowboys Ladies nur darum ging, erste Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln, war man gegen die Duisburg Dockers spielerisch bereits mindestens ebenbürtig.

Die Flag-Kids konnten aufgrund altersbedingter Abgänge ihre sehr gute Leistung aus dem Vorjahr nicht wiederholen und belegten in ihrer Gruppe der BaWü-Liga am Ende den vierten Platz.

Licht und Schatten auf dem Spielfeld und im Office.

Viel zu tun gab es für die Verantwortlichen nach dem Ausfall des Vermarktungspartners, um die kommende Spielzeit ans Laufen zu bringen. Nicht geplante Kosten für Lizenz, Verband und andere Aufwendungen mussten kurzfristig bewältigt werden. Dafür wurden woanders Ausgaben reduziert. Zunächst zog die Geschäftsstelle kostenfrei in die Räume der Webeagentur Genter & Partner ein, die Präsenz dort wurde mit Hilfe ehrenamtlicher Helfer eingeschränkt aufrecht erhalten.

Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Lage gelang es dem Scorpions-Vermarkter Matthias Walter, wenn auch auf niedrigerem Level, Sponsoren zu halten, bzw. neue hinzu zu gewinnen. Leider verzichtete Headcoach Tom Ross, wenn auch schweren Herzens, auf eine weitere Zusammenarbeit mit den Scorpions. Das Angebot, an seinem alten College in Augsburg/Minnesota einen Trainerposten anzunehmen, konnte er nicht ausschlagen. Dafür avancierte der als Defense-Coordinator vorgesehene Andreas Wengertsmann zum Cheftrainer.

Die Saison für das GFL-Team war von zwei sehr unterschiedlichen Teilen geprägt: Nach dem sensationellen Auswärtserfolg in Hamburg gegen den amtierenden Deutschen Meister sowie 3 weiteren Siegen in Folge, konnte die Mannschaft in den folgenden sechs Spielen gerade mal 1 Punkt ergattern. So stand sogar die Payoff-Teilnahme auf dem Spiel. Doch die Punkterunde fand mit zwei Siegen noch einen versöhnlichen Abschluss. Darunter der in alter Scorpions-Manier erkämpfte Sieg gegen den bereits feststehenden und bislang innerhalb der Conference ungeschlagenen Süddeutschen Meister, die Rhein-Main Razorbacks.

Obwohl sich die Mannschaft im Viertelfinale gegen die Braunschweig Lions, einen der Germanbowl – Favoriten, besser denn je schlugen, wurde mit diesem Spiel die Saison beendet.

Sehr positiv ist zu vermerken, dass die Fans weiterhin den Scorpions die Treue hielten. Innerhalb der GFL-Süd konnte die Spitzenposition im Zuschauerzuspruch gehalten werden, in der gesamten Bundesliga stand man hier auf Platz 4.

Für die in diesem Jahr in Deutschland stattfindende Football-WM erreichte 3 Stuttgarter der Ruf des Nationaltrainers: Neben den schon lange zum Stamm gehörenden Gunter Braschler und Marc Correll galt dies auch für Patrick Fajfr. Sie können sich jetzt stolz WM-Dritter nennen. Eigentlich sollte dies auch für einen Vierten gelten: OL Marco Kristen, der bereits in der Junioren-Nationalmannschaft aktiv war, musste seine WM-Teilnahme absagen. Allerdings aus einem höchst erfreulichen Grund. Mit einem Stipendium der Unversity of Delaware gelang ihm, wovon viele Spieler in Deutschland nur träumen können. Der Sprung zum College-Football.

Auch der Nachwuchs der Scorpions kann letztendlich mit dem Erreichten zufrieden sein. Die GFL-Juniors – Mannschaft hatte von Anfang an Personalprobleme. Weiter mussten ungewöhnlich viele Verletzungsausfälle kompensiert werden. Erst im letzten Spiel konnte der 2. Platz in der Südgruppe und damit die Playoff-Teilnahme am Juniorbowl erreicht werden. Das Viertelfinale gegen die Hamburg-Junior-Devils war dann das Ende der Saison. Die Ausbildung im Scorpions-Footballprogramm unter der Leitung des langjährigen Headcoach Michael Eichel und seiner Assistenten zeigte allerdings auch anderswo Früchte: Nicht weniger als 10 Spieler waren im 44er Kader der Ba-Wü-Jugendauswahl, die im Oktober erstmals das Jugendländerturnier in Berlin gewann.

Mehr als erfreulich gestaltete sich der Flag-Bereich. Ohne Niederlage und gerade einem Gegen-Touchdown gewannen die jüngsten Scorpione die Baden-Württembergische Meisterschaft. Der relativ kleine Kader konnte sich darüber hinaus mit einem 22:0 Sieg über den bayrischen Meister noch den Titel des Süddeutschen Meisters und damit die Teilnahme an der Endrunde um den Junior-Flag-Bowl V sichern. Das Endrundenturnier fand am 21.9.2003 im Waldaustadion statt, denn die Scorpions waren nicht nur Teilnehmer, sondern auch Ausrichter dieses Finales. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille setzten die Flaggies ein weiteres Highlight in der Geschichte der Stuttgart Scorpions.

Dass American Football nicht nur eine Männerdomäne ist, beweist die Entwicklung des neuesten Teams der Scorpions. Trotz hoher Einstiegshürden hat sich im Laufe des Jahres die respektable Anzahl von fast 30 Spielerinnen zusammengefunden, die mit großem Enthusiasmus gezeigt haben, dass es sich um keine Eintagsfliege handeln wird. Bis in den Herbst hinein wurde auf dem Feld trainiert, um am 1. November ein Scrimmage gegen die Nürnberg Hurricanes auszutragen. Dabei zeigte sich, dass das Team durchaus konkurrenzfähig ist. Noch ist an eine Ligateilnahme nicht zu denken, denn dafür sind mindestens 35 Spielerinnen notwendig. So wird man sich zunächst auf Freundschaftsspiele beschränken müssen.

Beide Cheerleader-Squads konnten Ihr Auftreten weiter steigern. Dafür nahmen die Mädchen und Damen zusätzlich zum Training an Workshops teil. Dies konnten die „Black Scissors“ (Jugend) sowohl am Spielfeldrand bei den Spielen der GFL-Juniors, als auch bei zahlreichen Auftritten bei anderen Events zeigen. Eine größere Anzahl wechselte dann auch nach der Football-Saison altershalber zu den Seniorinnen.

Die Damen-Squad „Red Poison“ fiel schon während der Spiele im Waldaustadion durch eine noch bessere Performance auf. Dass dies nicht von ungefähr kam, bewies der erstmalige Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Senior-Cheer im Dezember und setzten somit ein weiteres Glanzlicht für den ASC.

Zur Mitgliederversammlung Ende November gaben die Vorstandsmitglieder Hans-Joachim Scherb und Klaus Mecherlein nach dem Rechenschaftsbericht bekannt, dass sie aus beruflichen und privaten Gründen diese Funktion nicht mehr länger ausüben können. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang 2004 soll die Geschäftsführung daher an einen dann neu zu wählenden Vorstand übergeben werden. Zur Vorbereitung dieser Versammlung und zur Unterstützung des nur noch kommissarisch tätigen Vorstands bei den bis dahin anfallenden Aufgaben bildete sich eine 15-köpfige Taskforce unter der Leitung von Kurt Paulus – bis 2002 Jugendleiter-, in der Mitglieder aller Abteilungen des Vereins vertreten sind.

Insgesamt sehr zufriedenstellend verlief das Jahr 2002 für den ASC Stuttgart Scorpions.

Das GFL-Team war trotz schweren Startprogramms von Anfang an führend in der GFL Süd. Den Fans wurden sehr viele bis zum Schluß spannende Heimspiele geboten (Saarland, Rüsselsheim, Franken), von denen nur das letzte verloren wurde. Tragischerweise wurden die Scorpions dadurch noch auf der Zielgeraden abgefangen und mussten sich erneut mit dem zweiten Platz in der Südgruppe zufrieden geben.

Wie im Vorjahr konnte man den Norddritten, in diesem Jahr die Cologne Crocodiles, im Viertelfinale vor heimischem Publikum bezwingen. Im Halbfinale war erneut Endstation: Die Braunschweig Lions, gegen die sich die Stuttgarter in den beiden Interconference-Spielen trotz zweier Niederlagen recht gut geschlagen hatten, waren einfach übermächtig.

Positiv war der erneut deutliche gestiegene Zuschauerzuspruch. Gleich bei mehreren Heimspielen konnten über 3000 Zuschauer auf der Waldau begrüsst werden. Ebenfalls erfreulich war die abermals geglückte Integration mehrerer Spieler aus der eigenen Jugend: Patrick Geiger, Jörn Fahrbach und Daniel Urban waren von Beginn an wertvolle Stützen des Teams.

Des einen Freud, des anderen Leid: Eine Phase des Umbruchs kennzeichnete die Situation in der Jugend nach den Abgängen der Leistungsträger der vergangenen Jahre. So konnte zum ersten Mal seit 5 Jahren nicht das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht werden. In der Gruppe Süd der GFLJ reichte es nur zum dritten Platz, der zwar noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigte. Hier war allerdings im Viertelfinale bei den Franken Knights nichts zu holen. Eine Verstärkung im Trainerstab der Jugend stellte Andreas Wengertsmann dar, der von den Schwäbisch Hall Unicorns nach Stuttgart wechselte.

Bei den Flag-Kids fand ebenfalls wieder ein im Turniermodus ausgetragener Spielbetrieb statt, den der Stuttgarter Nachwuchs als zweitbeste Mannschaft in Baden-Württemberg beendete. Erfreulich zu sehen war, dass sich der Abstand zu den Unicorns aus Schwäbisch Hall verringerte und insgesamt mehr Teams im Ländle dazu übergingen, eigene Flag-Mannschaften ins Leben zu rufen.

Auch die Cheerleader konnten weiteren Nachwuchs vermelden. Zusätzlich zu den bestehenden beiden Squads, Black Scissors und Red Poison wurde ein PeeWee-Team ins Leben gerufen, in dem schon die ganz jungen Mädchen erste Erfahrungen mit der Sportart Cheerleading sammeln können. Sportlicher Höhepunkt war wieder die Teilnahme an den baden-württembergischen Meisterschaften, wobei die Damen mit den erzielten Platzierungen nicht völlig zufrieden waren.

Um so mehr hofft man im Verein, dass es vielleicht in diesem Jahr einem der mittlerweile recht zahlreichen Teams gelingt, einmal den ganz großen Wurf zu landen. Speziell die Flag-Kids sollte man 2003 im Auge behalten.

Sportlich verlief das Jahr 2001 für die Scorpions durchweg positiv. Neben den gezielten Verstärkungen des GFL-Teams mit deutschen und US-Spielern machte sich vor allem das durchgehende Wintertraining bezahlt. Die guten Ergebnisse der Vorbereitungsspiele setzten sich zu Saisonbeginn fort, besonders die Siege gegen Kiel und Rüsselsheim waren in dieser Form nicht zu erwarten gewesen. Nur an den Munich Cowboys führte auch 2001 kein Weg vorbei, so dass die Mannschaft am Ende den zweite Platz in der Südgruppe belegte.

Das Viertelfinale wurde auf der Waldau souverän gegen die Düsseldorf Panther gewonnen, erst im Halbfinale beim (wieder einmal) späteren Deutschen Meister Hamburg Blue Devils war Endstation. Zum Abschluß des Jahres gewannen die Scorpions das Hallenturnier „Burger King Bowl“ in Kuchen.

Neben der Teamleistung gab noch einige individuell herausragende Leistungen: Mit Gunter Braschler und Marc Correll waren zwei Spieler der Scorpions auch in der Nationalmannschaft am erstmaligen Titelgewinn der Europameisterschaft beteiligt. Correll war überdies mit insgesamt 156 Punkten der Top-Scorer der gesamten GFL und belegte zusätzlich bei der Wahl zum „Footballer des Jahres“ den vierten Platz.

Eine ebenfalls erfreuliche Leistungssteigerung verzeichnete die Jugend, die in der neugegründeten German Junior Football League antrat und in ihrer Gruppe alle Spiele deutlich gewann und sich bis ins Finale vorkämpfte. Hier verlor man leider unglücklich gegen – wen sonst? – die Darmstadt Diamonds. Als einziges deutsches Team nahm die Jugendmannschaft am Ambassador-Bowl in Wien teil, einem Vergleichskampf zwischen europäischen und US-Jugendmannschaften. Natürlich gewannen die US-Teams alle Spiele, die Scorpions Juniors konnten dabei die knappste Niederlage verzeichnen.

Auch eine Flag-Football-Mannschaft für die 10-14jährigen wurde gegründet und nahm direkt am Spielbetrieb teil. Am Ende stand mit Platz zwei in der BaWü-Liga auch hier eine gute Platzierung zu Buche.

Ebenfalls positiv konnten die Nachrichten aus der Abteilung Cheerleading stimmen. Zunächst gelang es, ein großes Jugendteam auf die Beine zu stellen und so auch für diesen Bereich durch gezielte Nachwuchsarbeit die Zukunft zu sichern. Die „Seniorinnen“ traten zum ersten Mal seit drei Jahren wieder bei einer Landesmeisterschaft an und hätten sich sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, wenn nicht ein technischer Fehler für die Disqualifizierung gesorgt hätte.

Wichtigster Punkt im organisatorischen Bereich war die Zusammenarbeit mit Christoph Anders Medienmakler, die dem Verein langfristig eine gesunde wirtschaftliche Basis sichert. Mit Andreas Sadri wurde ein hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt, der speziell im Event-Programm rund um die Heimspiele positive Akzente setzen konnte. Auch die Geschäftsstelle, die im Laufe des Jahres von Ostfildern nach Stuttgart umzog, wurde mit Monika Haag ganztägig besetzt.

Das Ende des Jahres war dann von einigen personellen Veränderungen an zentralen Stellen gekennzeichnet. Sowohl für Head Coach Chris Stearns, Präsident Rolf Pommer als auch Andreas Sadri mussten Nachfolger gesucht werden. Mit Tom Ross, Hans-Joachim Scherb und Matthias Walter konnten aber schnell sowohl Scorpions- als auch Football-erfahrene Personen für diese Aufgaben gefunden werden

Das Jahr 2000 stand also unter neuen Vorzeichen. Mit Stolz konnten die Scorpions vermelden, daß einer der Leistungsträger der Jugendmannschaft und Rookie im Seniorenteam, Jasson Scott, in die Europa-Jugendauswahl berufen wurde. Noch höher war die Verpflichtung von Marc Correll ins NFLE-Team der Frankfurt Galaxy einzustufen.

Ab Februar nahm auch Chris Merritt seine Arbeit auf: Mit fünf Assistenz-Trainern wurde das Training organisierter und für die Mannschaftsteile gezielter durchgeführt. Neben einigen einheimischen Spielern wie Gunter Braschler oder Dominik Lammel wurde die Mannschaft durch US-Spieler wie Jeff Carpenter (Ex – Hamburg Blue Devils) ergänzt. Weitere Verstärkung kam aus der Juniorenmannschaft sowie Spielern aus Vereinen der näheren und weiteren Umgebung, die sich der Herausforderung GFL stellen wollten.

Auch im Umfeld wurden weitere Fortschritte gemacht. Die Geschäftsstelle in der Riedstraße in Ruit wurde eingerichtet und auch personell besetzt. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung konnten ebenfalls Erfolge vermelden: Neben den Sponsoren und Werbepartnern wurde bei B-TV das Football-Magazin „Touchdown Scorpions“ platziert, das neben der Spielberichterstattung Studiogäste zu aktuellen Themen rund um das Team einlud.

Die Saison selbst verlief nicht nach den allgemeinen Erwartungen. Es gab ein Auf und Ab im Spielbetrieb. Die meisten Spiele waren hart umkämpft und waren oft knapp entschieden. Wer erinnert sich nicht an das Spiel gegen den Aufsteiger Franken Knights: mit über 20 Punkten Rückstand in der 2.Hälfte kämpften sich die Scorpions bis ans 40:39 heran! Das Risiko, mit einer Two-Point Conversion das Spiel zu gewinnen wurde belohnt.

Im Kampf um den wichtigen 2. Tabellenplatz, der das Heimrecht in den Playoffs sichern sollte, kam es zum entscheidenden Spiel gegen die Rüsselsheim Razorbacks. Die Opelstädter gewannen dieses Spiel entgegen der Erwartung aller Experten, so daß den Scorpions nur der enttäuschende vierte Tabellenplatz blieb.

Das Viertelfinale gewann – es ist wohl so Tradition – der spätere German-Bowl Sieger, die Cologne Crocodiles. Erfreulich war die Tatsache, daß sich das Engagement bei den Scorpions neben den eingangs erwähnten Spielern auch für zwei weitere „gelohnt“ hat: Gunter Braschler wurde wieder in den Nationalkader berufen und wurde mit der deutschen Nationalmannschaft Vize-Europameister und Michael Häusler kann sich als der beste Running Back (Yards per Lauf) der GFL-Saison 2000 feiern lassen.

Leider mußte Chris Merritt während der Saison aus privaten Gründen in die USA reisen. Dies war schon deshalb tragisch, weil die Coaching Crew gerade optimal mit Chris Stearns komplettiert worden war, an den dann der Posten des Head Coach weitergereicht wurde. Dieser unvorhergesehene Wechsel wurde wegen der persönlichen und fachlichen Kompetenz relativ probemlos von allen Beteiligten bewerkstelligt.

Ein großer Sprung wurde durch 4D-Point im Sponsorenbereich gemacht. Statt nur eines Hauptsponsors gibt es inzwischen zahlreiche Werbepartner, die sich mit American Football im allgemeinen und den Stuttgart Scorpions im besonderen identifizieren.

Mit über 20 Neulingen standen die Verantwortlichen der Jugendmannschaft vor einer besonderen Aufgabenstellung. Dazu kam eine Umstellung des Spielsystems, das auch erst den erfahrenen Spielern vermittelt werden mußte. Umso überraschender war die Tatsache, daß die Scorpions Juniors ungeschlagen die Jugendmeisterschaft von Baden-Württemberg gewannen und im Viertelfinale um den Junior-Bowl den bayrische Meister deutlich besiegen konnten. Das Halbfinale wurde abermals gegen die Jugend der Darmstadt Diamonds ausgetragen, die das Spiel diesmal deutlich gewinnen konnten

Zu Beginn des Jahres 1999 wurde unter der finanziellen Hoheit des tus Stuttgart eine neue Abteilungsleitung zusammengesetzt, die unter dem Vorsitz von Rolf Pommer ans Werk ging.

Die ersten Spiele wurden ohne hauptamtlichen Trainer und mit wechselndem Erfolg absolviert. Schließlich gelang es, mit Coach Fritz Polite den Wunschkandidaten des Teams zu verpflichten. Dessen Arbeit stand aber unter keinem guten Stern. Der sportliche Schub blieb aus und Polite warf noch vor Beendigung der Regular Season das Handtuch. Das Team konnte auch den Weggang einiger Leistungsträger trotz guter Neuzugänge nicht kompensieren. Unter all diesen Umständen konnte das Erreichen des Viertelfinales um den German Bowl als Erfolg gewertet werden. Aber bei den Braunschweig Lions – wieder einmal der amtierende deutsche Meister – war Schluß. Auf der anderen Seite gehören die Spiele in Braunschweig zu den Höhepunkten dieser Saison: Nach dem Punktspiel vor ca. 16.000 Zuschauern wurden die Scorpions wegen ihres sympathischen Auftretens und ihrer sportlichen Leistung mit Standing Ovations vom Publikum verabschiedet.

Aber auch der Zuschauer im Waldaustadion wird sich noch an das Heimspiel gegen die Rüsselsheim Razorbacks erinnern: Nach einer dramatischen Aufholjagd konnte 5 Sekunden vor Spielende durch ein 46-Yard Fieldgoal von Marc Correll erstmals die Führung und der vermeintliche Sieg erkämpft werden. Doch durch einen unglaublichen Kickoff-Return Touchdown gewannen die Gäste noch. Diese Dramatik, wie sie häufig in den letzten „two minutes“ von Footballspielen vorkommt, vergißt man nicht so leicht.

Die Jugendmannschaft der Scorpions spielte die seit 1992 erfolgreichste Saison. Nach einem unglaublich spannenden Halbfinale gegen die Jugend der Darmstadt Diamonds konnte die Teilnahme am Juniorbowl, dem Endspiel um die deutsche Jugendmeisterschaft, erkämpft werden. In Hanau unterlag man den Junioren der Hamburg Blue Devils und konnte sich nach der ersten Enttäuschung trotzdem über den Titel des deutschen Vizemeisters freuen.

Auch im Vorstandsbereich wurden Weichen für die Zukunft gestellt. Für Rolf Pommer wurde schnell klar, daß ein Hauptverein wie der tus Stuttgart, der vielen Mitgliedern in unterschiedlichen Abteilungen verpflichtet ist, das finanzielle Risiko einer Footballmannschaft auf GFL-Niveau nicht weiter tragen kann. So überzeugte er die Firma 4D-Point, sich dieser Sache anzunehmen. So wurde im Sommer 1999 der ASC Stuttgart Scorpions gegründet.

Die erste Hauptaufgabe stand schnell fest: Der Coaching-Bereich mußte der Aufgabe angemessen eingerichtet werden. So galt es zunächst, einen kompetenten Head Coach zu finden, dem die Aufgabe einer Neuorganisation des Trainingsbetriebs übertragen werden konnte. Der Umstand, daß sich die Hamburg Blue Devils zu dieser Zeit von ihrem Headcoach Chris Merritt trennten, konnte von den Scorpions zu dessen Verpflichtung ausgenutzt werden.

Für die Saison 98 wurde Fred Armstrong, der bereits seit der 2.Saisonhälfte des Vorjahrs das Team betreute, als Head Coach weiterverpflichtet. Durch seine Tätigkeiten bei anderen deutschen Bundesligateams konnten erfahrene und leistungsfähige Spieler nach Degerloch geholt werden. Dazu kamen hochklassige Spieler wieder zurück, die bereits früher die Farben der Scorpions trugen und zwischenzeitlich bei anderen Teams gespielt hatten. Mit diesem Team war es erstmals möglich, die Saison mit dem ersten Platz der 1.Bundesliga Süd zu beenden und sich damit den Titel des Süddeutschen Meisters zu sichern.

Vom Beinahe-Absteiger zum Champion. Dies veranlaßte die europäische Football-Organisation AMPRO, Fred Armstrong zum „eurpäischen Coach des Jahres“ zu küren. Das erfolgreiche Abschneiden hatte weiter zur Folge, daß erstmals auch in den Playoffs das Heimrecht gesichert war. Und so wurde im Viertelfinale ein weiteres Team aus der Nord-Gruppe, die Kiel Hurricanes, in einem spannenden Spiel geschlagen. Die Runde der letzten vier war erreicht!

Im Halbfinale spielten die Scorpions vor 4.000 Zuschauern gegen den amtierenden Eurobowl-Champion, die Hamburg Blue Devils, um den Einzug in den German Bowl. Dieses Spiel ging allerdings zugunsten der Hamburger aus und diese bislang erfolgreichste Saison der Stuttgart Scorpions war beendet.
Die auffallenden Leistungen in einem erfolgreichen Team wurden für zwei Spieler auch persönlich belohnt: Mit Gunter Braschler und Marc Correll wurden erstmals Mitglieder der Scorpions zur deutschen Nationalmannschaft berufen.

Erstmals konnten neben der regelmäßigen Berichterstattung durch die Print-Medien auch die lokalen Fernsehzuschauer mit Spielberichten und Hintergrundinformationen durch den regionalen Fernsehsender B-TV näher an American Football und die Scorpions herangeführt werden.

Doch dies waren nicht die einzigen Lorbeeren, die an die rote Brust geheftet werden konnten: Die Junioren konnten die Baden-Württembergische Jugendmeisterschaft und das Viertelfinale um den Junior-Bowl gewinnen. In einem spannenden Halbfinalspiel wurden sie von der Jugend der Darmstadt Diamonds knapp geschlagen.

Diese Erfolgsstory hatte aber auch Ihren Preis: Am Ende der Saison stand eine erhebliche Unterdeckung im Finanzbereich. In Erwartung zugesagter Sponsorengelder hatte sich die Abteilungsleitung finanziell zu weit aus dem Fenster gelehnt, so daß zunächst der Hauptverein die Geschicke der Abteilung in die Hand nehmen und versuchen mußte, eine Sanierung und Fortführung der Scorpions zu ermöglichen

Erstmals konnte 1995 mit dem 4. Platz in der Südliga die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreicht werden, bevor man sich dem späteren German-Bowl- und auch Euro-Bowl-Gewinner, den Düsseldorf Panthers, geschlagen geben mußte.

Im Jahre 1996 erreichten die Scorpions die Playoffs, diesmal mit dem 3. Platz. Erneut schied man gegen den späteren German-Bowl- sowie Euro-Bowl-Gewinner dieses Jahres, die Hamburg Blue Devils, aus.

Nach über 15 Jahren trat Anfang 1997 Harold Kienitz als 1. Vorsitzender der Scorpions ab. Die Nachfolge übernahm der bisherige Jugendleiter, Klaus Mecherlein. Die neue Vorstandsmannschaft sah sich vor der Saison 97 mehreren Problemen gegenüber: Zum einen wurde die enge finanzielle Lage durch den Wegfall der zwei wichtigsten Sponsoren verschärft, zum anderen hinterließ das Ausscheiden einiger Leistungsträger entsprechende spielerische Lücken, die trotz zahlreicher Neuzugänge nicht vollständig kompensiert werden konnten.

Trotz teilweise spektakulärer Spielverläufe und dem doch erfreulich hohen spielerischen Potential des Stammteams reichte es am Ende nur für einen Sieg. Obwohl am Saisonende 7 Spieler der Scorpions in den Ligastatistiken vorne geführt wurden, mußte man in die Relegation. Der Klassenerhalt konnte mit 2 souveränen Siegen gesichert werden.

1990 organisierten die Scorpions das erste American Football Spiel in der damals noch existierenden DDR in Leipzig und gewannen vor über 11.000 Zuschauern gegen den Erstligisten Badener Greifs mit 13:0. Trotz des 1. Platzes in der 2. Liga war aufgrund einer Ligareform der Aufstieg in die Bundesliga in diesem Jahr nicht möglich.

1991 erlebten fast 4.000 Zuschauer im Waldaustadion den 1. Stuttgarter Allstarbowl gegen eine Collegeauswahl unter der Leitung von Ex-NFL Coach Sam Rutigliano (Cleveland Browns). Gleichzeitig mit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga gelang der Jugendmannschaft die Halbfinalteilnahme um die Deutsche Jugendmeisterschaft.

Während die 1. Mannschaft nach nur einer Saison in der Königsklasse zurück in die 2. Liga abstieg, konnte die Jugendmannschaft mit dem Deutschen Vizemeistertitel 1992 den Höhepunkt dieses Jahres für die Scorpions setzen.

Als Meister der 2. Liga gelang der ersten Mannschaft 1994 erneut der Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd.

Im Dezember 1982 gründete Harold Kienitz zusammen mit sieben weiteren Spielern die Stuttgart Scorpions. Bereits in der 2. Saison gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mitte 1985 konnte mit dem tus Stuttgart ein Hauptverein gefunden werden, der nicht vom Fußball dominiert wurde.

Noch im selben Jahr begann man mit der Jugendarbeit, dem Grundstein für spätere Erfolge. Ein Spiel gegen die französische Nationalmannschaft in Biarritz gewannen die Scorpions mit 13:12. Krönender Abschluß war der Meistertitel und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd.

Nach nur 2 Jahren Bundesligazugehörigkeit folgte 1987 der Abstieg in die 2. Liga, der die Scorpions bis zum Jahre 1991 angehören sollten.