Finn Kearns wechselt zu den Scorpions

Der zweite Import der Stuttgart Scorpions ist fix. Finn Kearns wird in der kommenden Saison die Bälle von ebenfalls neuen Quarterback Luke O’Connor fangen. Der Wide Receiver hat im letzten Jahr in der GFL2 gespielt und hatte einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Ravensburg Razorbacks.

„Für mich ist Stuttgart die perfekte Station. Nach meinen ersten Gesprächen mit Martin Hanselmann wusste ich, dass er jemand ist mit dem ich gerne zusammenarbeiten möchte. Zudem habe ich von anderen Imports und aktuellen Spielern und Coaches nur Gutes über den Verein gehört“, begründet der 23-Jährige seine Entscheidung. Auch der Head Coach der Scorpions, Martin Hanselmann, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Finn hilft uns enorm weiter, denn mit ihm haben eine weitere und große Anspielstation in der Offense. Wir haben dazu einen Spieler bekommen, der an einem College gespielt hat und seine Erfahrung einbringen möchte. Er ist sehr sympathisch und wird sich gut in das Team einfinden.“

Neben dem Football freut sich Kearns auch auf die Stadt. „Ich habe viele gute Dinge von Stuttgart gehört. Ein Teil meiner Familie hat hier bereits gewohnt und sie haben mir die Stadt empfohlen. Sie haben mir gesagt, dass die Stadt sehr schön ist und die Menschen alle sehr freundlich sind“, erläutert er.

Kearns fing an der Newton South High School in Massachusetts im Alter von 15 Jahre mit dem Football an. Nach seinem Abschluss spielte er der irische Receiver an der University of Massachusetts in Dartmouth, die in der Division III der NCAA spielen. In den Sommerferien spielte er zudem bei den UL Vikings in Irland und empfahl sich so für die irische Nationalmannschaft.

Nach seinem College Abschluss wechselte er nach Finnland und spielte dort für die Pori Bears in der zweiten Liga. Nach einem Jahr dort folgte der Wechsel zu den Ravensburg Razorbacks in die GFL2 Süd. Dort fing er 55 Bälle für 896 Yards und 8 Touchdowns. Darauf möchte er nun aufbauen. „Ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen“, sagt der motivierte Wide Receiver.

Text: Sebastian Mühlenhof

Foto: Shakral Photography

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